Paradieskörner – AFRAMOMI MELEGUETAE SEMEN

Paradieskörner, auch Guineapfeffer oder Meleguetapfeffer genannt, sind die getrockneten Samen einer schilfähnlichen Staude aus der Familie der Ingwergewächse. Sie stammen von der feuchten Tropenküste Westafrikas.

Im Mittelalter gelangten Paradieskörner über Karawanenrouten nach Nordafrika und von dort nach Europa, wo sie als Pfefferersatz wegen ihres geringeren Preises sehr beliebt waren. Im Zuge der portugiesischen Entdeckungsfahrten des 15. Jahrhunderts wurden sie zunächst in steigendem Umfang über den Seeweg gehandelt, verloren aber langfristig an Bedeutung, nachdem die portugiesischen Expeditionen Indien erreicht hatten und damit die Möglichkeit zum billigeren Import von echtem Pfeffer eröffneten.

Paradieskörner erinnern im Geschmack leicht an Kardamom und haben eine pfeffrige und doch fruchtige Note. Auf der Zunge erinnern die Körner auch an Ingwer – scharf und frisch. Ihr Aroma entfalten sie in Schmorgerichten, etwa mit Lamm, Tomaten und Hülsenfrüchten. Das Gewürz passt aber auch in alles, was mit Curry und Kreuzkümmel gewürzt ist. Und es verwundert kaum, dass Paradieskörner ganz vorzüglich mit dem Paradiesapfel, der Tomate, harmonieren.

BIOLOGISCHER PFLANZENSCHUTZ – TEIL III

Herba Absinthii / Wermut-Kraut

Erdraupen, genannt Kohl- oder Salatraupen und die Raupen des Kohlweisslings hinterlassen grosse Frassschäden an allen Kohlarten. Die Erdraupen rollen sich am Tag unter der Wirtspflanze zusammen und fressen sich nachts satt. Von Mai bis August ist die Flugzeit des Kohlweisslings, während der sie ihre Eier an den Blattunterseiten deponieren. Fleissiges Spritzen von Wermuth-Tee über die Blätter und in kleinen Mengen an Salaten rund um den Wurzelhals  gegossen, tötet die Raupen ab und kann zu guten Resultaten führen.

So wirds gemacht: 1 Handvoll Wermut-Kraut mit siedendem Wasser übergiessen und 3 Minuten ziehen lassen. Abseihen und den Auszug in eine 1,5l PET-Flasche giessen. 3x die Woche die ganzen Pflanzen und dort wo nötig die Wurzelhälse mit  3% Wermut-Tee im Wasser übergiessen.

Bieridee

Anlässlich des Tages des Schweizer Bieres am 24. April 2015 hat die Brauerei Schützengarten in St. Gallen eine neue Kreation vorgestellt: Panaché ist ein Mischgetränk aus Bier, Zitronenlimonade und Edelweiss-Extrakt. Das Edelweiss stammt aus den Schweizer Alpen und wurde von Dixa zu einem alkoholischen Extrakt verarbeitet, der nun dem Panaché das gewisse Etwas gibt. Wir freuen uns über die Neuheit mit feinen Schweizer Kräutern und wünschen der neuesten Kreation aus dem Hause Schützengarten viel Erfolg!

Link zum Artikel im St. Galler Tagblatt

Dixa Kräuter für Tiere

Unsere sorgfältig hergestellten Kräutermischungen für Tiere sind aktueller denn je. Schon in kleinen Mengen dem täglichen Futter zugesetzt, unterstützen unsere Dixa Kräuter die Abwehrkräfte, die Verdauung und die allgemeine Vitalität des Tieres. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung muss reduziert werden und als Alternative und Prophylaxe wird auf altbewährtes, nämlich die von vielen Anwendern bestätigte Wirkung von Kräutern zurückgegriffen.

Auserlesene Kräuter wie Wacholder, Brennnessel, Kamille, Kümmel, Fenchel, Bockshornklee und Süssholz werden ohne Zusatz von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen gemischt. Schon in kleinen Mengen dem täglichen Futter zugesetzt, wirken unsere feinen Kräutermischungen aromatisierend und können so die Futteraufnahme positiv beeinflussen. Auch die Verdauung und allgemeine Vitalität des Tieres wird durch die rein natürlichen Inhaltsstoffe positiv beeinflusst. Das Resultat sind ein gesundes, glänzendes Fell und ein rundum zufriedenes Tier.

Biologischer Pflanzenschutz – Teil II

Zur Stärkung der Pflanzen und um einen Neubefall von Läusen zu verhindern, die Pflanzen jeden 3. Tag, später 1x pro Woche mit einem Schachtelhalm-Auszug  besprühen. Am 5. Tag werden die Pflanzen mit klarem Wasser (besonders Zierpflanzen) besprüht und so von den unschönen Spuren der toten Läuse befreit.

So funktioniert‘:

Mit 3 EL getrocknetem Schachtelhalm und 1lt Wasser wir ein Sud hergestellt, der 5 Minuten kocht und dann 15 Minuten stehen gelassen wird. Für grössere Mengen beträgt das Verhältnis 300g Schachtelhalm : 20 lt Wasser. Abends werden die befallenen Pflanzen mit dem Schachtelhalm-Auszug von oben bis unten gründlich abgeduscht. Schachtelhalm besitzt ausgesprochen viel Silizium und stärkt das Immunsystem der Pflanzen gegen Parasitenbefall und Krankheiten.

Biologischer Pflanzenschutz – Teil I

Heilpflanzen wirken nicht nur bei Mensch und Tier, sie können auch erfolgreich in der Bekämpfung von unerwünschten Besuchern und Krankheiten an Zier- und Gartenpflanzen eingesetzt werden.

Unsere ersten Freunde und Helfer aus der Natur gegen Blattlaus-Legionen sind das Quassiaholz (auch Fliegen- oder Bitterholz) und der Schachtelhalm (auch Katzenschwanz). Läuse gehört in keiner Weise zu den Lieblingstieren der Gärtner und sind nebst Raupen und Schnecken die meist bekämpften Schädlinge an Nutzpflanzen. Läuse lieben es süss, daher kommt ihnen die Bitterdroge Quassia gar nicht gelegen.

So funktioniert‘s:

250g Fliegenholz mit 2lt Wasser über Nacht einweichen lassen. Am darauffolgenden Tag das Ganze tüchtig aufkochen und durch ein Tuch abfiltern. Mit 18lt Wasser in einem grossen Gebinde mischen. (Bei kleinerem Bedarf 25g Fliegenholz, 1lt Wasser und 1 El Schmierseife verwenden.) Der lauwarmen Flüssigkeit 300g Schmierseife hinzufügen und umrühren bis sich die Seife aufgelöst hat. Diese Brühe wird nicht schlecht und kann von Frühling bis Herbst immer wieder bei Bedarf mittels Rückenspritze oder Handzerstäuber über den zu schützenden Pflanzen versprüht werden.

ANIS (PIMPINELLA ANISUM )

Dieser muntere, kleine, aromatische Samen ist eines der Zaubermittel unserer europäischen Weihnachtsgebäcke. Wer kennt nicht die Basler Chräbeli, den Anisthaler oder in den Grotti bei einem Urlaub im Tessin die traditionellen „Ciambelle al Anice“, grosse, knusprige Knabber-Ringe, welche die Tessiner zum „Vino nostrano“ reichen.

Die Verbreitung dieses herrlichen Gewürzes ist den Römern in die Schuhe zu schieben, hatten sie doch in ihrem Durst nach Expansion Kontakte im ganzen Mittelmeerraum und dem mittleren Osten. Dort gedieh, in der Sonne Aegyptens, den griechischen Inseln bis hin nach Persien, das mit dem Fenchel, Kümmel und Kreuzkümmel verwandte Kräutlein. Von Lazien aus verbreitete sich im Mittelalter der Anis schnell in ganz Europa. Mit den ersten Siedlern, so Mitte des 16. Jahrhunderts gelang ihm dann auch noch die Überfahrt in die neue Welt.

Dioskurides, Plinius und sogar Pythagoras priesen den Anis in allen Tönen, da er viel zu einer guten Verdauung beiträgt, was diese Herren und Schlemmer sehr zu schätzen wussten. Im alten Rom wurden nach dem Essen Aniskuchen gereicht. In indischen und arabischen Restaurants liegt bei der Kasse ein Schälchen fein gesüsster Anissamen, deren man sich für einen erfrischenden Atem bedienen kann.

CIAMBELLE AL ANICE   /   TESSINER ANISRINGE

125g Butter weich
250g Zucker (oder auch Rohrohrzucker)
3 Eier ganz

10 Min schaumig schlagen,

1 Säckli Backpulver
1/2 TL Vanillepulver pur
1 Handvoll ganze Anissamen
1 kleines Gläschen Grappa
500 g Weissmehl (oder Dinkelmehl oder Grano duro)

beifügen und rasch mischen, eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Anschliessend fingerdicke Ringe formen und auf dem Blech verteilen (nicht zu nahe zusammenlegen, da sie aufgehen).

Bei 180 Grad ca. 8-10 Min. backen.

Piment / Nelkenpfeffer

Piment, das edle Gewürz, das uns Kolumbus aus der neuen Welt als Geschenk mitgebracht hat, kennen nicht viele. Zuerst glaubten die Männer, sie hätten Pfeffer in den Leinensäcken, daher stammt der spanische Name „pimiento“, aber dem war dann gar nicht so. Der damals hoch geschätzte Piment-, Nelken- oder Jamaikapfeffer hielt einen glanzvollen Einzug in die europäische Küche.

Der Pimentbaum ist ca 10 m hoch, hat einen schlanken Stamm mit immergrünen  Blättern und kann nur in gewissen tropischen Regionen der Erde angepflanzt werden ( Jamaica, Westindische Inseln). Seine Früchte werden im grünen Zustand gepflückt, da die reifen das Aroma fast vollständig verloren haben. Im Verkauf erhältlich ist er als dunkelbraunes, erbsengrosses nach Pfeffer und Nelke riechendes Gewürz, das aber jedoch keine Schärfe besitzt. Der Volksmund nannte ihn: Allerleigewürz (englisch allspice), Neugewürz, oder einfach nur Gewürz.

Die wärmende Wirkung des Piment auf die Verdauungsorgane und sein exquisites Aroma wird von Liebhabern sehr geschätzt. Wie auch Nelke und Muskatnuss, enthält auch der Piment eine Eugenol ähnliche Substanz, die nur sparsam verwendet werden sollte.

GEWÜRZ-MANDELMILCH (Vegan)

3 dl Mandelmilch

1/2 dl Wasser

3 Piment Körner,  grob gemahlen im Mörser

1 Msp. Kardamom Pulver

1  Msp. Zimt Pulver

 

Mandelmilch und Wasser zusammen mit den Gewürzen in einer Pfanne zum Sieden bringen.  Vom Feuer nehmen und 3 min. zugedeckt stehen lassen. Nach Belieben süssen mit Rohzucker.

Erwärmt Leib und Seele! :-)

Der Duft der weiten Welt – Radiobeitrag auf SRF 2

In der Antike waren sie wertvoller als Gold. Abenteurer wie Marco Polo und Christoph Kolumbus suchten nach ihnen auf ihren Entdeckungsreisen. Gewürze haben sich bis heute den Duft unbekannter Welten bewahrt und viele der Gewürze, die auch bei Dixa zu beziehen sind, werden in Hamburg umgeschlagen. Hören Sie dazu einen interessant Beitrag auf SRF 2.

Aronia – Kleine Beere mit grosser Wirkung

Die Aroniabeere gilt als Powerbeere schlechthin und wird dank ihrer wertvollen Inhaltstoffe häufig auch als Gesundheitsbeere bezeichnet. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, gelangte die Beere um 1900 nach Russland. Neuerdings wird sie auch in der Schweiz kultiviert. Die Pflanze ist buschartig und kann 2-3 Meter hoch werden. Sie ist äusserst widerstandsfähig, genügsam und benötigt keinerlei Pestizide.

In der Sendung PULS vom 15. September wird die Beere, die auch im Thurgau angebaut wird, vorgestellt.