Kategorien-Archiv: Aktuell

BIOLOGISCHER PFLANZENSCHUTZ – TEIL III

Herba Absinthii / Wermut-Kraut

Erdraupen, genannt Kohl- oder Salatraupen und die Raupen des Kohlweisslings hinterlassen grosse Frassschäden an allen Kohlarten. Die Erdraupen rollen sich am Tag unter der Wirtspflanze zusammen und fressen sich nachts satt. Von Mai bis August ist die Flugzeit des Kohlweisslings, während der sie ihre Eier an den Blattunterseiten deponieren. Fleissiges Spritzen von Wermuth-Tee über die Blätter und in kleinen Mengen an Salaten rund um den Wurzelhals  gegossen, tötet die Raupen ab und kann zu guten Resultaten führen.

So wirds gemacht: 1 Handvoll Wermut-Kraut mit siedendem Wasser übergiessen und 3 Minuten ziehen lassen. Abseihen und den Auszug in eine 1,5l PET-Flasche giessen. 3x die Woche die ganzen Pflanzen und dort wo nötig die Wurzelhälse mit  3% Wermut-Tee im Wasser übergiessen.

Bieridee

Anlässlich des Tages des Schweizer Bieres am 24. April 2015 hat die Brauerei Schützengarten in St. Gallen eine neue Kreation vorgestellt: Panaché ist ein Mischgetränk aus Bier, Zitronenlimonade und Edelweiss-Extrakt. Das Edelweiss stammt aus den Schweizer Alpen und wurde von Dixa zu einem alkoholischen Extrakt verarbeitet, der nun dem Panaché das gewisse Etwas gibt. Wir freuen uns über die Neuheit mit feinen Schweizer Kräutern und wünschen der neuesten Kreation aus dem Hause Schützengarten viel Erfolg!

Link zum Artikel im St. Galler Tagblatt

Dixa Kräuter für Tiere

Unsere sorgfältig hergestellten Kräutermischungen für Tiere sind aktueller denn je. Schon in kleinen Mengen dem täglichen Futter zugesetzt, unterstützen unsere Dixa Kräuter die Abwehrkräfte, die Verdauung und die allgemeine Vitalität des Tieres. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung muss reduziert werden und als Alternative und Prophylaxe wird auf altbewährtes, nämlich die von vielen Anwendern bestätigte Wirkung von Kräutern zurückgegriffen.

Auserlesene Kräuter wie Wacholder, Brennnessel, Kamille, Kümmel, Fenchel, Bockshornklee und Süssholz werden ohne Zusatz von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen gemischt. Schon in kleinen Mengen dem täglichen Futter zugesetzt, wirken unsere feinen Kräutermischungen aromatisierend und können so die Futteraufnahme positiv beeinflussen. Auch die Verdauung und allgemeine Vitalität des Tieres wird durch die rein natürlichen Inhaltsstoffe positiv beeinflusst. Das Resultat sind ein gesundes, glänzendes Fell und ein rundum zufriedenes Tier.

Biologischer Pflanzenschutz – Teil II

Zur Stärkung der Pflanzen und um einen Neubefall von Läusen zu verhindern, die Pflanzen jeden 3. Tag, später 1x pro Woche mit einem Schachtelhalm-Auszug  besprühen. Am 5. Tag werden die Pflanzen mit klarem Wasser (besonders Zierpflanzen) besprüht und so von den unschönen Spuren der toten Läuse befreit.

So funktioniert‘:

Mit 3 EL getrocknetem Schachtelhalm und 1lt Wasser wir ein Sud hergestellt, der 5 Minuten kocht und dann 15 Minuten stehen gelassen wird. Für grössere Mengen beträgt das Verhältnis 300g Schachtelhalm : 20 lt Wasser. Abends werden die befallenen Pflanzen mit dem Schachtelhalm-Auszug von oben bis unten gründlich abgeduscht. Schachtelhalm besitzt ausgesprochen viel Silizium und stärkt das Immunsystem der Pflanzen gegen Parasitenbefall und Krankheiten.

Biologischer Pflanzenschutz – Teil I

Heilpflanzen wirken nicht nur bei Mensch und Tier, sie können auch erfolgreich in der Bekämpfung von unerwünschten Besuchern und Krankheiten an Zier- und Gartenpflanzen eingesetzt werden.

Unsere ersten Freunde und Helfer aus der Natur gegen Blattlaus-Legionen sind das Quassiaholz (auch Fliegen- oder Bitterholz) und der Schachtelhalm (auch Katzenschwanz). Läuse gehört in keiner Weise zu den Lieblingstieren der Gärtner und sind nebst Raupen und Schnecken die meist bekämpften Schädlinge an Nutzpflanzen. Läuse lieben es süss, daher kommt ihnen die Bitterdroge Quassia gar nicht gelegen.

So funktioniert‘s:

250g Fliegenholz mit 2lt Wasser über Nacht einweichen lassen. Am darauffolgenden Tag das Ganze tüchtig aufkochen und durch ein Tuch abfiltern. Mit 18lt Wasser in einem grossen Gebinde mischen. (Bei kleinerem Bedarf 25g Fliegenholz, 1lt Wasser und 1 El Schmierseife verwenden.) Der lauwarmen Flüssigkeit 300g Schmierseife hinzufügen und umrühren bis sich die Seife aufgelöst hat. Diese Brühe wird nicht schlecht und kann von Frühling bis Herbst immer wieder bei Bedarf mittels Rückenspritze oder Handzerstäuber über den zu schützenden Pflanzen versprüht werden.

ANIS (PIMPINELLA ANISUM )

Dieser muntere, kleine, aromatische Samen ist eines der Zaubermittel unserer europäischen Weihnachtsgebäcke. Wer kennt nicht die Basler Chräbeli, den Anisthaler oder in den Grotti bei einem Urlaub im Tessin die traditionellen „Ciambelle al Anice“, grosse, knusprige Knabber-Ringe, welche die Tessiner zum „Vino nostrano“ reichen.

Die Verbreitung dieses herrlichen Gewürzes ist den Römern in die Schuhe zu schieben, hatten sie doch in ihrem Durst nach Expansion Kontakte im ganzen Mittelmeerraum und dem mittleren Osten. Dort gedieh, in der Sonne Aegyptens, den griechischen Inseln bis hin nach Persien, das mit dem Fenchel, Kümmel und Kreuzkümmel verwandte Kräutlein. Von Lazien aus verbreitete sich im Mittelalter der Anis schnell in ganz Europa. Mit den ersten Siedlern, so Mitte des 16. Jahrhunderts gelang ihm dann auch noch die Überfahrt in die neue Welt.

Dioskurides, Plinius und sogar Pythagoras priesen den Anis in allen Tönen, da er viel zu einer guten Verdauung beiträgt, was diese Herren und Schlemmer sehr zu schätzen wussten. Im alten Rom wurden nach dem Essen Aniskuchen gereicht. In indischen und arabischen Restaurants liegt bei der Kasse ein Schälchen fein gesüsster Anissamen, deren man sich für einen erfrischenden Atem bedienen kann.

CIAMBELLE AL ANICE   /   TESSINER ANISRINGE

125g Butter weich
250g Zucker (oder auch Rohrohrzucker)
3 Eier ganz

10 Min schaumig schlagen,

1 Säckli Backpulver
1/2 TL Vanillepulver pur
1 Handvoll ganze Anissamen
1 kleines Gläschen Grappa
500 g Weissmehl (oder Dinkelmehl oder Grano duro)

beifügen und rasch mischen, eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Anschliessend fingerdicke Ringe formen und auf dem Blech verteilen (nicht zu nahe zusammenlegen, da sie aufgehen).

Bei 180 Grad ca. 8-10 Min. backen.

Aronia – Kleine Beere mit grosser Wirkung

Die Aroniabeere gilt als Powerbeere schlechthin und wird dank ihrer wertvollen Inhaltstoffe häufig auch als Gesundheitsbeere bezeichnet. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, gelangte die Beere um 1900 nach Russland. Neuerdings wird sie auch in der Schweiz kultiviert. Die Pflanze ist buschartig und kann 2-3 Meter hoch werden. Sie ist äusserst widerstandsfähig, genügsam und benötigt keinerlei Pestizide.

In der Sendung PULS vom 15. September wird die Beere, die auch im Thurgau angebaut wird, vorgestellt.

In eigener Sache: Dixa in den Medien

Die Handelszeitung portraitierte Bettina Wild von Dixa AG im Rahmen einer Serie zu Frauen und Unternehmertum.
Handelszeitung vom Dezember 2013

Das Familienunternehmen Dixa AG wird in der Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin vorgestellt.
Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin Januar 2014.

Die Dixa AG war mit einem Stand an der Biofach in Nürnberg und auch in der Alimenta, der Schweizer Fachzeitschrift für Lebensmittelwirtschaft.
Alimenta vom Februar 2014

In einem Beitrag zur Herkunft der Heilkräuter kommt Dixa AG im d-inside, der Fach- und Branchenzeitschrift des
Schweizerischen Drogistenverbandes, zu Wort.
d-inside vom Mai 2014

Arzneipflanze 2014

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata)wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gewählt. Dies teilt der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg mit.

Den ganzen Bericht dazu finden Sie hier.

EIERFARBEN IN NEUER VERPACKUNG.

Traditionellerweise gehören farbige Eier zu Ostern und sind eine feine Alternative zum Schokohasen. Zeigen Sie Ihren Kunden die Möglichkeiten, wie man mit natürlichen Dixa-Rohstoffen Farbe in den Osterkorb bringt.