Monatsarchiv: Februar 2013

LORBEER (LAURUS NOBILIS L.).

Die Heimat des Lorbeerbaumes ist Kleinasien, er ist aber auch im Mittelmeerraum, Russland, Mittel- und Südamerika anzutreffen. Es werden die jungen, voll reifen Blätter geerntet und schonend im Schatten getrocknet.

In der griechischen Mythologie verwandelte sich die Nymphe Daphne in einen Lorbeerstrauch, um den Nachstellungen Apollons zu entgehen. Dieser trug als Zeichen seines Kummers über die nicht erwiderte Liebe einen aus Zweigen gewundenen Lorbeerkranz.

Lorbeerblätter gehören zu den ältesten Gewürzen und besitzen ein Aroma, das beinahe überall reinpasst. So in Bratensaucen, Kartoffeleintöpfe, Gemüsesuppen und Fischmarinaden, aber auch feine Desserts.

Lorbeerbirnen:
4 schöne nicht zu grosse Winterbirnen
1 dl Weisswein
1/2 Tl gemahlenen Zimt
etwas Muskatnuss gerieben
1 Lorbeerblatt

Birnen schälen und halbieren, den Stiel nicht entfernen, hingegen das Kerngehäuse schon. In einem Pfännchen die Birnenhälften im Wein und Gewürzen aufkochen, Herdplatte ausschalten und gedeckt stehen lassen. Wenn man am Abend wiederkommt, sind sie weich und können nur noch aufgewärmt werden. Mit Schlagsahne, Vanilleglace oder auch Natur servieren.