Monatsarchiv: März 2013

SCHWARZER PFEFFER – BELIEBTER SCHARFMACHER.

Schwarzer Pfeffer ist eines der bekanntesten und begehrtesten Gewürze weltweit. Frisch gemahlen schmeckt er am Besten. Über die Qualität wird nicht so oft nachgedacht. „Das liegt daran, dass nicht bekannt ist, was gute Qualität auszeichnet“ sagt unser Leiter Einkauf im al dente – Gewürztest der Zeitschrift Schweizer Familie.

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NATÜRLICH FÄRBEN MIT HÖLZERN UND KRÄUTERN.

Verschiedene Hölzer und Kräuter werden schon seit Jahrhunderten zum Färben von Leder und Stoffen verwendet, in jüngerer Zeit hat sich auch die Tradition des Eierfärbens entwickelt. Nebst einheimischen Kräutern und Schalen wie Malvenblüten (färbt gräulich), Nussschalen (braun), Zwiebelschalen (braun) oder Brennesseln (grünlich) gibt es bei DIXA auch exotischere Hölzer und Samen, die fröhliche Farben ins Osternest bringen.

Nebst Gelb-, Rot- und Blauholz sind dies zum Beispiel Annatto Samen, die rötlich-gelben Samen des Orleanstrauches (Orleanae semen). Die Pflanze kommt in der Karibik und im tropischen Südamerika vor. Ihre Samen sind klein, rot und dreieckig und weisen einen erdig-bitteren Geschmack auf. Der natürliche Farbstoff Annatto gehört zu den Carotinoiden und färbt gelb. Als Lebensmittelfarbe ist Annatto unter der Bezeichnung  E160b bekannt.

COCHENILLE – AUS SCHÄDLING WIRD NÜTZLING.

Unter den färbenden Hölzern und Kräutern für Ostereier ist Cochenille eine spannende Ausnahme.

Die Cochenillelaus ist eine Insektenart, die ursprünglich in Zentral- und Südamerika als Schädling auf Kakteengewächsen vorkommt. Das aus den Cochenilleläusen gewonnene Karmin dient als Kosmetik-Farbstoff und als ein natürlicher Lebensmittelfarbstoff sowie für Malerfarben. Als Lebensmittelzusatzstoff wird es manchmal mit dem Kürzel E120 bezeichnet. Aus den weiblichen Tieren wird Karminsäure gewonnen, welche die Grundlage für die Herstellung des Farbstoffs Karmin darstellt. Für 1 kg Farbstoff sind über 100.000 Schildläuse nötig.

Die Cochenille Laus wurde nach der Unterwerfung der Azteken in Mexiko ab dem Jahre 1532 nach Spanien exportiert und ab 1824 auch auf den Kanarischen Inseln angesiedelt. Nach Gold und Silber wurde Cochenille für Spanien das wichtigste Handelsprodukt. Die Kanarischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura sowie Peru sind heute die wichtigsten Lieferanten von natürlichem Cochenille.

Anwendung: Zum Färben von Ostereiern gibt man ca. 2-3 Teelöffel in einen Topf mit Wasser und kocht dieses auf. Die Eier werden zum Färben und hart kochen ca. 6-10 Min. in das kochende Wasser gelegt und anschliessend kalt abgeschreckt. Je nach Dauer und Konzentration des Sudes werden die Eier pink bis dunkel-violett gefärbt.

NATÜRLICHE OSTEREIER-FARBEN.

Das Färben von Eiern zu Ostern ist eine weitverbreitete christliche Tradition. Eine der ersten Erwähnungen des Brauches, die Eier für Kinder zu verstecken, stammt aus dem Tagebuch eines Abtes aus dem Jahr 1691. Je nach Gegend wurde den Kindern erzählt, dass diese Eier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Fuchs, dem Storch oder dem Hasen stammen. In neuerer Zeit hat sich der Osterhase als Eierbringer überregional durchgesetzt.

PS: Heute färbt übrigens jeder dritte Haushalt zu Ostern Eier.

GROSSE KAPUZINERKRESSE (TROPAEOLUM MAJUS).

Wegen ihrer positiven Eigenschaften ist die Grosse Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) von Wissenschaftlern der Universität Würzburg zur Arzneipflanze 2013 gewählt worden.

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