Biologischer Pflanzenschutz – Teil I

Heilpflanzen wirken nicht nur bei Mensch und Tier, sie können auch erfolgreich in der Bekämpfung von unerwünschten Besuchern und Krankheiten an Zier- und Gartenpflanzen eingesetzt werden.

Unsere ersten Freunde und Helfer aus der Natur gegen Blattlaus-Legionen sind das Quassiaholz (auch Fliegen- oder Bitterholz) und der Schachtelhalm (auch Katzenschwanz). Läuse gehört in keiner Weise zu den Lieblingstieren der Gärtner und sind nebst Raupen und Schnecken die meist bekämpften Schädlinge an Nutzpflanzen. Läuse lieben es süss, daher kommt ihnen die Bitterdroge Quassia gar nicht gelegen.

So funktioniert‘s:

250g Fliegenholz mit 2lt Wasser über Nacht einweichen lassen. Am darauffolgenden Tag das Ganze tüchtig aufkochen und durch ein Tuch abfiltern. Mit 18lt Wasser in einem grossen Gebinde mischen. (Bei kleinerem Bedarf 25g Fliegenholz, 1lt Wasser und 1 El Schmierseife verwenden.) Der lauwarmen Flüssigkeit 300g Schmierseife hinzufügen und umrühren bis sich die Seife aufgelöst hat. Diese Brühe wird nicht schlecht und kann von Frühling bis Herbst immer wieder bei Bedarf mittels Rückenspritze oder Handzerstäuber über den zu schützenden Pflanzen versprüht werden.